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Aus der Praxis im Bergischen Land

Was ein Makler wirklich macht vom ersten Anruf bis zum Schlüssel

„Der macht ja nur die Tür auf und kassiert." Diesen Satz kenne ich — von manchen Kollegen sogar zu Recht: Höchstpreis versprechen, Zwölf-Monats-Vertrag, und das Objekt liegt neun Monate.

Genau deshalb zeige ich Ihnen hier den echten Weg. Nicht als Behauptung, sondern Schritt für Schritt — mit allem, was zwischen dem ersten Anruf und der Schlüsselübergabe passiert.

Am Ende entscheiden Sie selbst. Aber Sie wissen dann, was wirklich passiert.

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Der Rahmen in drei Zahlen

Was ein Hausverkauf wirklich kostet — an Zeit

75 Stunden — das ist mein Richtwert für ein Einfamilienhaus mit klaren Verhältnissen. Komplexere Fälle binden deutlich mehr Zeit. Die Zeit hängt an der Komplexität, nicht am Kaufpreis.

~85 Std.

Arbeitsaufwand bei einem typischen Einfamilienhaus

3–6 Monate

Zeitraum, über den sich das verteilt

~2.000 €

Gegenwert Ihrer Zeit (bei 25 €/Std.) — plus rund 3.000 € Sachkosten

Der Stundenzettel

Was in diesen 85 Stunden steckt

Diese Stunden fallen an — egal, wer den Verkauf macht. Die Frage ist nur: Sie selbst, oder jemand, der das hundertfach gemacht hat?

Vorbereitung & Bewertung

19 Std.

Marktwert über Vergleichsobjekte ermitteln

6 Std.

Lage- und Substanzanalyse vor Ort

3 Std.

Pflichtunterlagen beschaffen (Bauamt, Grundbuch, Energieausweis)

10 Std.

Exposé & Vermarktung

15 Std.

Fotograf/Drohne koordinieren & begleiten

4 Std.

Architekten-Grundriss erstellen lassen

2 Std.

Exposé-Text, Lagebeschreibung, Hausgeschichte

6 Std.

Inserate auf Portalen einstellen & pflegen

3 Std.

Anfragen & Besichtigungen

36 Std.

Anfragen sichten, Schautouristen aussortieren

8 Std.

Bonität der Interessenten prüfen

4 Std.

Besichtigungen vorbereiten & durchführen (12–15 Termine)

18 Std.

Rückfragen, Nachfass-Telefonate, Terminchaos

6 Std.

Verhandlung & Abschluss

15 Std.

Preisverhandlung mit ernsthaften Käufern

6 Std.

Notartermin koordinieren, Vertragsentwurf prüfen

5 Std.

Übergabe, Protokoll, Nachbetreuung

4 Std.

Diese Stunden sind die Normalenfälle. Jetzt der ganze Weg — Schritt für Schritt.

Summe

ca. 85 Stunden

Zwei Fälle

Nicht jedes Haus ist gleich viel Arbeit

Der Aufwand hängt nicht am Kaufpreis. Ein kompliziertes 400.000-€-Erbe kann mehr Stunden binden als eine glatte 800.000-€-Villa. Gerade im Bergischen Land — mit den steilen Hanglagen Solingens, alten Parzellen und gewachsenen Grundstücksgrenzen — ist der zweite Fall keine Seltenheit.

Zeit-Spreizung

Vom einfachen bis zum komplexen Fall

Der einfache Fall

rund 60 bis 80 Stunden

Der komplexe Fall

schnell das Doppelte, 120 Stunden und mehr

Der einfache Fall

Einfamilienhaus, klare Eigentumsverhältnisse, aktueller Energieausweis, verkaufsfertig

Der komplexe Fall

Gründerzeit-/Denkmalobjekt in Hanglage, unklare Modernisierungshistorie, Wegerecht im Grundbuch, Erbengemeinschaft

Der einfache Fall

Standard-Vermarktung

Der komplexe Fall

Substanz-Recherche, Rechts-Klärung, Moderation mehrerer Eigentümer

Ohne Stress verkaufen

Haus verkaufen ohne Stress: Was Sie abgeben — und was bei Ihnen bleibt

Drei Termine statt 85 Stunden. Ehrlich dazu: stressfrei heißt nicht schnell — ein Verkauf mit Makler dauert typischerweise drei bis sechs Monate.

Das geben Sie ab

Terminkoordination · Anfragen von Kaufinteressenten · Unterlagen von Ämtern und Verwaltung · Vorqualifizierung · Preisverhandlung · Notarabstimmung

Das bleibt bei Ihnen

Die Entscheidung über den Preis · die Entscheidung über den Käufer · der Notartermin

Der echte Weg

Der echte Prozess: Vom ersten Anruf bis zum Schlüssel

Acht Etappen. Bei jeder zeige ich Ihnen, was Sie sehen — und was dahinter passiert.

1

Die Bewertung — zwei Termine, kein Schnellschuss

Was Sie sehen

Sie wollen wissen: Was ist meine Immobilie wert?

Was dahinter passiert

Statt einer Zahl am Telefon kommt ein Ersttermin vor Ort mit Checkliste: Baujahr, Heizung, Dach, Elektrik, Dämmung, Zustand, Restnutzungsdauer; bei einer Wohnung der Miteigentumsanteil. Genauso wichtig: Warum wird verkauft? Bewertet wird über Vergleichs- und Sachwert, bei vermieteten Objekten über den Ertragswert — kein Gutachten, sondern ein Marktwert. Unseren Online-Rechner gibt es für den ersten Eindruck, eine Range; den echten Wert bestimmen wir erst vor Ort. Im Zweittermin zeige ich am digitalen Whiteboard, woher der Preis kommt. Und ehrlich: Eine Bewertung hält nur zwei bis sechs Monate — ändert sich der Zinsmarkt, ändert sich der erzielbare Preis.

2

Auftrag & Vollmacht

Was Sie sehen

Zwei Unterschriften — und Sie haben das Gefühl, jetzt einen langen Vertrag am Hals zu haben.

Was dahinter passiert

Es sind bewusst zwei Dinge. Der Maklervertrag regelt unsere Zusammenarbeit — fair, mit klarer Laufzeit, ohne die Zwölf-Monats-Bindung, die manche Anbieter nutzen. 

Die Vollmacht ist der eigentliche Schlüssel: Ohne sie gibt kein Amt Auskunft. Erst mit ihr darf ich das Grundbuch über den Notar einsehen, die Bauakte und den Altlastennachweis beim Bauamt anfragen, die Flurkarte übers Geoportal ziehen und bei einer Wohnung die Teilungserklärung und Protokolle bei der Hausverwaltung anfordern. 

Das klingt nach Formsache, ist aber der Moment, der Etappe 3 überhaupt erst möglich macht — deshalb steht er hier und nicht nebenbei. Ich hole nur, was für Ihren Verkauf gebraucht wird, und Sie bekommen jede Unterlage, die hereinkommt, auch selbst zu sehen. Sie geben hier keine Kontrolle ab — Sie geben mir die Erlaubnis, Ihnen die Lauferei abzunehmen.

3

Das Grundbuch & die Unterlagen — das Fundament

Was Sie sehen

„Der Makler holt ein paar Papiere."

Was dahinter passiert

Hier beginnt die eigentliche Arbeit. Das Grundbuch kommt zuerst, bezogen über den Notar. Parallel frage ich bei den Ämtern an: Altlastenkataster (in Wuppertal wegen der alten Bleicher und Industrie an der Wupper relevant, in Remscheid wegen der Werkzeug- und Metallindustrie — bei Belastung Bodenprobe, ggf. Erdaustausch, diese Kosten müssen in den Preis), Erschließungskosten, Flurkarte übers Geoportal, Bauakte. Der Grund: Die Käuferbank finanziert nicht ohne diese Unterlagen — ohne Wohnflächenberechnung und Grundriss keine Finanzierung. 

Das dauert vier bis acht Wochen, weil man auf die Ämter wartet. So lange geht die Immobilie bewusst nicht online.

⚠ Wenn der Grundschuldbrief fehlt +

Beispiel: eine geerbte Wohnung mit 50.000 € nicht gelöschter Grundschuld in Abteilung III. Fehlt der Grundschuldbrief (der „gelbe Zettel"), braucht es ein Aufgebotsverfahren über das Amtsgericht — rund fünf bis acht Monate. Wer das nicht weiß, sitzt beim Notar fest. Ebenso zu prüfen: Vorkaufsrecht, Vormerkung, Nießbrauch, Wohnrechte — teils von längst Verstorbenen, dann muss die Sterbeurkunde beschafft werden.

4

Aufbereitung & Vermarktung

Was Sie sehen

Schöne Fotos, das Haus geht online.

Was dahinter passiert

Parallel entsteht ein 360°-Scan für eine digitale Besichtigung — ein Zoom-geführter Rundgang. Besonders wertvoll bei vermieteten Objekten: Der auswärtige Anleger sieht alle Wohnungen, ohne dass alle Mieter für Vor-Ort-Termine gestört werden. Der Käufer bekommt den Scan-Link zum Selbst-Durchgehen und kann Mängel selbst erkennen — die Haltung dahinter: Mängel werden benannt, nicht versteckt. Fehlt eine Wohnflächenberechnung oder ein Grundriss, erstellt das eine Architektin — eine Zusatzleistung, die der Verkäufer trägt, aber aus einer Hand. Das Exposé entsteht digital und zusätzlich gedruckt.

5

Besichtigungen & Vorqualifizierung

Was Sie sehen

Leute kommen und schauen sich das Haus an.

Was dahinter passiert

Über die digitale Besichtigung sortiere ich Immobilien-Touristen aus: Nur wer den virtuellen Rundgang durchlaufen hat und sich einträgt, kommt vor Ort. Dazu die Bonitätsprüfung vorab — erst klären, was finanzierbar ist. Ehrliche Antwort auf „macht ja nur die Tür auf": die No-Show-Realität, Termine, zu denen niemand kommt und niemand absagt. Alle Interessenten haben zum selben Zeitpunkt dieselben Möglichkeiten — Gleichbehandlung, kein Hinterzimmer, und alles ist für den Verkäufer nachverfolgbar. Und die Besichtigung selbst soll Freude machen: oranger Teppich, klare Führung, Exposés, Getränke.

6

Von der Zusage zur Reservierung

Was Sie sehen

Ein Käufer sagt zu.

Was dahinter passiert

Es gibt eine feste Rückmelde-Deadline. Geprüft werden Finanzierungsbestätigung und Passung; alles geht an Sie, Sie entscheiden final. Dann folgt die Reservierung als Commitment des Käufers.

⚠ Wenn die Finanzierung nur auf dem Papier steht +

Der häufigste Grund, warum ein Verkauf nach der Zusage doch noch platzt: Der Käufer hat gar keine verbindliche Finanzierungsbestätigung, sondern nur eine unverbindliche Voranfrage seiner Bank — manchmal reicht ihm die eigene Begeisterung. Reserviert man auf dieser Basis, nimmt man die Immobilie vom Markt, sagt anderen ernsthaften Interessenten ab — und steht Wochen später wieder am Anfang, wenn die Bank doch nicht mitzieht. Genau deshalb wird die Bonität schon in Etappe 5 geprüft und vor der Reservierung eine belastbare Finanzierungsbestätigung verlangt, nicht bloß ein „wir kümmern uns drum". Das schützt vor allem Sie: Ihre Zeit, Ihren Preis und die anderen Käufer, die Sie sonst voreilig verlieren.

7

Vertrag & Beurkundung

Was Sie sehen

Der Notartermin steht an.

Was dahinter passiert

Der Vertragsentwurf entsteht beim Notar und wird beiden Seiten vorgelegt. Klingt nach Routine, ist aber die Phase, in der die Anspannung spürbar steigt — nur eben leiser als am Notartag selbst. Der Käufer liest einen mehrseitigen Vertrag, oft zum ersten Mal im Leben, und fragt sich bei jedem Absatz, ob er etwas übersieht, das ihn später Geld kostet. Der Verkäufer sitzt auf der anderen Seite und fürchtet, dass jetzt, kurz vor dem Ziel, doch noch etwas aufkommt — eine Rückfrage der Bank, ein plötzliches Zögern, ein Detail, das alles verzögert. Genau hier zahlt sich die Begleitung aus: Ich gehe den Entwurf mit beiden durch, erkläre in normaler Sprache, was welche Klausel bedeutet, und fange die typischen Last-Minute-Reibungspunkte ab, bevor sie am Notartisch zum Streit werden — Einzugstermin, Küchenübernahme, Zustand bei Übergabe, offene Mängelfragen. Solche individuellen Regelungen sind ausdrücklich möglich und gehören vor den Termin, nicht hinein. Für Privatkäufer gilt zusätzlich eine 14-Tage-Schutzfrist vor dem Beurkundungstermin — Zeit, in der niemand gedrängt wird. Bei der Beurkundung sind dann Käufer, Verkäufer und Notar zugegen, ich begleite; der Notar liest den Vertrag vollständig vor. Aus dem Entwurf wird der unterschriebene Vertrag — und die eigentliche Erleichterung kommt danach (Etappe 8).

8

Nach dem Notar bis zum Schlüssel

Was Sie sehen

Unterschrieben — fertig, oder?

Was dahinter passiert

Jetzt kommt die emotionale Hochphase, und ich begleite und beruhige. Es folgen die Fälligkeitsvoraussetzungen: Der Notar informiert Grundbuchamt, Finanzamt und Stadt, für den Käufer wird eine Vormerkung eingetragen. Die Grunderwerbsteuer (in NRW 6,5 %) muss beglichen sein; bei Häusern ist ggf. ein Vorkaufsrecht der Gemeinde abzuwarten (Sonderfall). Mit der Fälligkeitsmitteilung zahlt der Käufer, in der Regel binnen rund zehn Tagen; der Geldfluss wird über die Bank nachgewiesen (Geldwäschegesetz). Zum Abschluss die Schlüsselübergabe: Zählerstände, Übergabeprotokoll, Schlüssel an den neuen Eigentümer. Danach wird die Vormerkung gelöscht und der Käufer als Eigentümer eingetragen.

Acht Etappen, Dutzende Stellen, an denen etwas schiefgehen kann. Sie müssen nichts davon können — das ist mein Job. Ihre Aufgabe ist, sich am Ende zu freuen.

Der ehrliche Einwand

„Aber so viel Provision für 85 Stunden — ist das nicht zu viel?"

Berechtigte Frage. Rechnet man die Provision stur auf die sichtbaren Stunden um, kommt ein hoher Stundensatz heraus. Zwei Dinge vorweg: Erstens teilen sich in NRW Käufer und Verkäufer die Provision häufig je zur Hälfte — für Sie als Verkäufer sind in der Regel 3,57 % des Kaufpreises relevant, nicht der oft genannte Gesamtsatz. Zweitens, und wichtiger: Sie bezahlen mich nicht für meine Zeit. Sie bezahlen mich für das Ergebnis.

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Drei Gründe

Nicht isoliert betrachten

Studien zeigen, dass Maklerverkäufe im Durchschnitt höhere Verkaufspreise erzielen können. Keine Garantie für den Einzelfall — aber die Provision steht einem möglichen Mehrerlös gegenüber, nicht dem Erlös als Abzug. Läge der Mehrerlös in studienüblicher Größenordnung, könnte nach Abzug des Verkäuferanteils (3,57 %) unterm Strich trotzdem ein Plus stehen. Gerechnet, nicht versprochen.

Können, nicht Zeit

Man holt einen Fachmann und erklärt ihm hinterher nicht, wie er die Kabel anschließt. Der Wert steckt in acht Jahren Marktkenntnis im Bergischen Land, die den Preis ab Tag eins realistisch setzt — und dem Ladenhüter-Effekt vorbeugt. Wäre die Provision Bezahlung für Zeit, müsste ein komplexes 400.000-€-Erbe teurer sein als eine glatte 800.000-€-Villa. Ist es nicht.

Volles Risiko beim Makler

Keine Provision ohne Verkauf. Ich gehe in Vorleistung — Fotograf, Drohne, Inserate, Zeit — und trage das volle Ausfallrisiko. Der Privatverkäufer trägt sein Risiko auch; er merkt es nur erst, wenn es zu spät ist.

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Die heiße Phase

Was in keiner Tabelle steht

Zwischen Vertragsentwurf und Notartermin sind alle nervös. Der Verkäufer gibt etwas ab, das ihm lange gehört hat, und fürchtet, der Käufer könnte abspringen. Der Käufer fragt sich, ob es mit der Bank klappt, ob es die richtige Entscheidung ist — oft ist es das erste Mal. Angst entsteht durch Unbekanntes; ich nehme sie, weil ich den Prozess kenne und die Menschen sachlich hindurchführe. Nach dem Notartermin hilft ein kurzes, vorab aufgenommenes Video, das erklärt, was jetzt passiert.

Diese Begleitung steht in keiner Tabelle. Aber sie ist oft das, was am Ende zählt.

Manche Verkäufe sind keine Standardfälle

Und wenn es kompliziert wird?

Dann wird aus „der Makler macht nichts" schnell „gut, dass jemand das übernommen hat." Drei Beispiele aus dem Bergischen Land.

Erbe

Geerbte Immobilie / Erbengemeinschaft

Mehrere Eigentümer, unterschiedliche Interessen, Erbschein, oft emotional aufgeladen. Ohne Moderation blockiert sich die Gemeinschaft selbst.

Recht

Wege- und Leitungsrechte, Baulasten

Gerade bei den Hanglagen in Solingen und Remscheid und alten Parzellen im Bergischen Land. Ein übersehenes Wegerecht kann den Verkauf platzen lassen — oder nach dem Verkauf zur Klage führen.

Zeitdruck

Notverkauf / drohende Zwangsversteigerung

Wenn die Zeit drängt, zählen Tempo und Diskretion. Hier entscheidet Erfahrung über Tausende Euro.

Warum ich das mache

Ich helfe Menschen, in ihre neuen vier Wände zu kommen — und Verkäufern, ihre Immobilie in guten Händen zu wissen. Das kann ich gut, und das lebe ich so.

Ich sage auch offen, wenn ein Privatverkauf für Sie funktioniert. Aber Sie sollen die Entscheidung mit den echten Zahlen treffen — nicht mit dem Bauchgefühl, dass ein Makler ja nichts tut.

Persönlicher Kontakt

Sascha Oertel

Geschäftsführer · Oertel Immobilien GmbH

• Persönliche Abstimmung statt Standardprozess

• Regionale Marktkenntnis im Bergischen Land

• Klare Begleitung von Bewertung bis Abschluss

info@oertelimmobilien.de →
Sascha Oertel Ansprechpartner Bergische Region

Unterm Strich

Was am Ende übrig bleibt

Studien zeigen, dass Maklerverkäufe im Durchschnitt höhere Verkaufspreise erzielen können. Keine Garantie für den Einzelfall — aber es erklärt, warum man die Provision nicht isoliert betrachten sollte. Entscheidend ist, was nach Abzug Ihres Verkäuferanteils übrig bleibt, nicht der Prozentsatz für sich.

Der Vergleich

Privat oder mit Makler

Privat

keine Provision, volle Kontrolle

Mit Makler

realistischer Preis ab Tag 1

Privat

rund 85 Std. selbst, Haftungsrisiko

Mit Makler

Käufernetzwerk, Bonitätsprüfung, rechtliche Absicherung

Privat

kein Verhandlungspuffer — 24 % müssen den Preis nachträglich senken

Mit Makler

Verhandlungspuffer — nur 5 % Preiskorrekturen

Ehrliche Antworten

Die Fragen, die Skeptiker stellen

Offen und ohne Ausweichen beantwortet.

Warum wirkt die Maklerprovision oft so hoch?

Weil man sie isoliert auf den Kaufpreis bezieht. In NRW teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision häufig je zur Hälfte (Verkäuferanteil in der Regel 3,57 %). Und sie steht einem möglichen Mehrerlös und der Risiko-/Arbeitsübernahme gegenüber — Studien zeigen, dass Maklerverkäufe im Schnitt höhere Preise erzielen können (kein Einzelfallversprechen).

Kann ich mein Haus nicht einfach selbst bei ImmoScout einstellen?

Ja, das geht. Aber ein Portal-Inserat erreicht nur einen Teil der Käufer, und die eigentliche Arbeit — Unterlagen, Bonitätsprüfung, Besichtigungen, Verhandlung, Recht — beginnt danach: rund 85 Stunden beim Standardfall. Das Inserat ist der einfachste Teil.

Was macht ein Makler, wenn kein Käufer kommt?

Ehrliche Antwort: Dann verdiene ich nichts. Die Provision wird nur bei erfolgreichem Verkauf fällig — Vorleistung und Kosten (Fotograf, Inserate, Zeit) trage ich selbst.

Muss ich einen langen Maklervertrag unterschreiben?

Nein. Üblich und fair ist ein Alleinauftrag mit rund sechs Monaten Laufzeit — bewusst nicht die Zwölf-Monats-Bindung, die manche Anbieter nutzen.

Binde ich mich langfristig — und was, wenn ich selbst einen Käufer finde?

Nein, lange Knebelverträge sind nicht mein Stil. Ich arbeite in der aktiven Verkaufsphase mit einer klaren, fairen Laufzeit — kein automatisches Verlängern im Verborgenen. Wenn Sie selbst jemanden kennen, der ernsthaft kaufen möchte, ist das ausdrücklich willkommen; dieser Interessent läuft durch denselben sauberen Prozess: Bonität, Unterlagen, Verhandlung, Notarvorbereitung. Was ich nicht mache: in Vorleistung gehen und am Ende übergangen werden. Die genauen Spielregeln legen wir vorher gemeinsam fest, bevor Sie etwas unterschreiben.

Was ist, wenn mein Fall kompliziert ist (Erbe, Wegerecht, Notverkauf)?

Dann wird die Erfahrung erst recht wertvoll. Mehr dazu auf problem.immobilien.

Zu komplexen Fällen

Kein Pitch, nur ein Gespräch

Sprechen wir miteinander.

Erstgespräch 15–30 Minuten, kostenfrei und unverbindlich. Manchmal ist die richtige Entscheidung, jetzt noch nicht zu verkaufen. Auch das sage ich offen.